• Mi. 23.05. Filmclub 'Deadlier than the Male' (Thomas, 1967), 20.30 Uhr
  • Sa. 26.5. Konzert Gwen Kyrg und Maria Schüritz, 21.00 Uhr
  • Mi. 30.05. Filmclub 'Caprice' (Tashlin, 1967), 20.30 Uhr
  • Mi. 06.06. Filmclub 'In like Flint' (Douglas, 1967), 20.30 Uhr
  • Fr. 15.06 - So. 17.06 48h-Neukölln: 'Die Asporas', ganztägig
  • Mi. 20.06. Filmclub 'The Bird with the Crystal Plumage' (Argento, 1970), 20.30 Uhr
  • _Bellmann / Belser / Bizí / Frisch / Hertrich / Hötzer / Käfer / Müller / Sandoza / von Seefranz / from Trier / Viehweg / Wissert

    In der Ausstellung „Objects & Filmlets“ wird eine Brücke zwischen Objekt, Requisite und Kurzfilm geschlagen. In einer Installation werden nicht nur 10 Kurzfilme gezeigt, sondern auch dazu passende Objekte ausgestellt. Das Arrangement und die Auswahl der Objekte erzählen dabei eine eigene Geschichte und machen das Filmkonzept dreidimensional greifbar. 

    Bei den Gestaltern handelt es sich nicht nur um Filmschaffende und Filmstudenten, sondern ebenso um Bildende Künstler sowie Designstudenten. Die ausgewählten Kurzfilme bedienen sich sowohl klassischer Filmkunst als auch künstlerischen Stilmitteln, die fast schon trashig wirken. Die Filme variieren dabei zwischen einer und 15 Minuten.

    Friederike Bellmann

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    _Anselm Belser - Felix

    Jede Aktion hat eine Reaktion.

    Anselm Belser ist geboren am 11.09.1979 und aufgewachsen im Saarland. Er absolvierte 2003 die "Scuola Teatro Dimitri" Schule für Bewegungstheater und Theaterkreation in der Schweiz. Nach verschiedenen Schau- spielengagements in Italien, Deutschland und der Schweiz war er ab 2005 an der filmArche eV. in Berlin- Kreuzberg im Bereich Kamera tätig. Seit 2010 studiert er Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.

    Felix
     

     

    _Friederike Bellmann - Mach(s) dir Recht!

    Mach(s) dir Recht!? ist ein Kurzfilm, welcher sich mit der individuellen Auslegung von Gesetzen und ihren Lücken auseinandersetzt. Objekte, welche Provisorien bilden, werden dabei gleichzeitig zu Requisiten. Was passiert also, wenn ein Junge eine Bar betritt und sich am Spielautomaten vergnügt, obwohl dies nach dem Jugendschutzgesetz verboten ist? Wäre es möglich, dass ein anderes Gesetz dieses Verbot unter bestimmten Umständen aufheben kann? Diese und andere Gesetzeslücken hat Friederike Bellmann aufgespürt und untersucht. Beispielhaft wird in dem Film diese Zweideutigkeit an einem Fall festgemacht und ironisch dargestellt.

    Friederike Bellmann, 1985 in Berlin geboren, studiert Industrial Design an der Universität der Künste in Berlin. In einem Austauschsemester an der Burg Giebichenstein hat sie im Studiengang Spiel- und Lernmitteldesign neue Arbeits- und Sichtweisen kennen lernen können. Ihre Arbeiten zeichnen ein stark konzeptuelles Denken aus, wobei sie mit den Mitteln der Umsetzung sehr experimentell ist. So kann am Ende ein klassisches Produkt oder ein Kurzfilm entstehen, aber auch ein spannender Designprozess als Mittelpunkt der Arbeit gelten.

    Machs_dir_recht
     

     

    _Heinz Sandoza/gao bízi/Lars from Trier - PRINCIPIA PHILOSOPHIAE

    In „PRINCIPIA PHILOSOPHIAE” diskutiert das ultra-philosophische Terzett Grundprinzipien der Präfigierung.

    Die Gruppe ULTRA ART FAIR UNLIMITED wurde 2006 von Heinz Sandoza, gao bízi & Lars from Trier gegründet. Die Künstlergruppe arbeitet mit dem ältesten Massenmedium der Welt, den Gerüchten:

    ULTRA ART FAIR funktioniert wie ein Trojanisches Pferd/Trojaner, sich einnistend in die sogenannten „aufstrebenden und stark wachsenden globalen Kunstmärkte unserer Tage“. Dabei zitiert und kommentiert es das Format „Messe“ und bedient sich ihrer Formensprache und ihres Habitus. Der anfangs rein virtuelle Charakter in Form eines Gerüchts implantiert und materialisiert sich zunehmend zu verschiedenen Anlässen. Dabei benutzt, erzeugt und befragt die Klimax ihrer bisherigen Standorte (Miami 2006 - Dubai 2007 - Basel 2007 - Shanghai 2008 - Lagos 2010) kulturelle Missverständnisse und vorhandene Klischees von Internationalität und Marktbeherrschung. Das komplette Screening der (dis)kontinuierlich wachsenden Webseite http://www.ultra-art-fair.com/ dauert zurzeit ca. 80 Minuten. Die nächste Ausgabe soll sich 2012 in Berlin ereignen.

     http://www.ultra-art-fair.com/affairs_html/ultra_philosophiae.html

    Principia_philosophiae

     

     

    _Geraldine Frisch - die obiisten

    „die obiisten“ stellen eine Menschengruppe mit mehr oder weniger guten handwerklichen Fähigkeiten dar. Ausgestattet mit Neugierde können sie sich besonders in ihrer Freizeit für Um- und Ausbaumöglichkeiten an ihren Behausungen begeistern. Speziell in den neuen Bundesländer konnte Geraldine Frisch eine Euphorie zum „do-it-yourself“ beobachten. Endlich gab es wieder eine Vielfalt von Baumaterialien zu erschwinglichen Preisen! Baumärkte bieten daher eine willkommene Plattform für obiistische Individualität. Einige aus der “gruppe der obiisten”, wie „doro guht, i.b. obladen und frau obrist“ besuchen in unregelmäßigen Abständen verschiedene Baumärkte. Sie untersuchen beispielsweise den Einfluß der Produkt-/Werbefilme auf den Baumarktkunden und finden neue kreative Lösungen in der Umsetzung. Die Untersuchungsergebnisse werden filmisch festgehalten und demnächst in Baumärkten präsentiert. Das Zeitalter des „obiismus“ hat schon längst begonnen!

    Geraldine Frisch absolvierte an der AdBK Nürnberg den Aufbaustudiengang Kunst und öffentlicher Raum und studierte Architektur an der Georg-Simon-Ohm in Nürnberg. Den Begriff „obiismus“ prägte Geraldine Frisch bereits 1990. Die Realisierung des Projekts „die obiisten“ begann während ihres Kunststudiums. Auch durch ihre Erfahrung als Architektin beobachtet sie die Entwicklung der Baumärkte und deren Einfluss auf die Baukultur mit kritischen Augen. Wie kann Architektur in den Baumarkt einfließen?

    www.dieobiisten.de

    www.obiismus.de

    Die_obiisten

     

     

    _Susanna Hertrich - A short film about water

    Der Film ironisiert die an Nanotechnologien geknüpften Heilserwartungen, in dem er diese, mit den Erwartungen an die noch junge Nukleartechnologie gleichsetzt. Eingebettet in eine Film Noir Ästhetik, mit Zitaten aus den typischen Wissenschaftlerfilmen der 1950er Jahre, wird hier die Geschichte einer nanotechnologiebasierten Trinkwassergewinnung erzählt – ein eher drastischer Ausweg in Zeiten der Knappheit.

    Susanna Hertrich studierte Interaction Design am Royal College of Art in London. Sie erzählt Geschichten, die von ihrer surrealen Vorstellung für die Funktionalität von Objekten leben. Eine obsessive Faszination für Maschinen und die Interaktion mit ihnen, lässt sie Geräte bauen, die ein Tor zu einer alternativen Realität öffnen. Profane Artefakte, Alltagssituationen oder scheinbar banale Sozialakte werden zu Ausdrucksmodi verdrängter Bedürfnisse, psychologischer Dilemmas und heimlicher Fantasien. Ihre Objekte zitieren die Sprache von Produkten und liefern eine klare Handlungsanweisung, jedoch liegt ihre Interpretation allein beim Betrachter.

    www.susannahertrich.com

    Water

     

     

    _Judith Hötzer, Dirk Wissert - The Cat

    1600 Post-it Blätter, 9 schwarze Filzstifte und über 100 Stunden Produktionszeit. Eine Katze erkundet die Umgebung auf ihre eigene Weise. Dabei frisst sie alles, was ihr in den Weg kommt. Blumen, Kokosnüsse, Steine, Ziegen, Enten... Dann wird das Tier unaufmerksam und wird zuletzt selbst verspeist. 

    So spielt das Leben, fressen oder gefressen werden.

    Der zweiminütiger Kurzfilm ist im Rahmen der Vorlesung „Animationsfilm“, im Wintersemester 2009/10 an der Hochschule Offenburg entstanden. Produziert wurde er von den MI-Studenten Dirk Wissert und Judith Hötzer. Der Film entstand sehr spontan und auf Grund der damals nahenden Abgabefrist unter gewissem Zeitdruck. Produziert wurde im heimischen WG Zimmer und im Tonstudio der Hochschule Offenburg, die Arbeitsweise war dabei von einer offenen und dennoch sehr lockeren Atmosphäre geprägt.

    The_cat

     

     

    _Jennifer Käfer - Anton

    Kritisch beäugt „Anton“ die Veränderungen um sich herum. Noch bestehen Freiräume in Berlin. Freiräume für individuelles und kreatives Leben. Doch diese werden mehr und mehr bedroht. Banken und finanzstarke Investoren erschließen Lücken, Menschen werden aus der Mitte verdrängt, Freiräume werden rar. Anton ist nur einer der Betroffenen. Eine Geschichte, die erzählt werden musste.

    Jenny erblickte als Käfer 1985 im Münsterland das Licht der Welt. Die Welt und die Menschen lagen schon früh in ihrem Fokus und um eben diesen zu schärfen spezialisiert sie sich derzeit als Studentin für Audiovisuelle Medien und Kamera in Berlin auf die Technik. Zudem ist sie als Freischaffende unterwegs und realisiert verschiedene Filmprojekte.

    Anton

     

     

    _Franziska Müller - Thermoformed Bodies

    Der Film ist 2011 an der UdK Berlin im Fachbereich Produktdesign in einem Kooperationsprojekt mit einem Mikrofaserstoffehersteller entstanden. Er zeigt eine Vision davon, wie in Zukunft Kleidung produziert werden könnte. Da das Textil tiefzieh- und verschweißbar ist, könnte die Kleidung direkt um den Körper herum angepasst werden. In einem Material sind weiche und harte Bereiche möglich.  Schnittkonstruktionen, Nähte oder extra Materialien sind nicht mehr notwendig und neue Arten Kleidung zu gestalten werden so denkbar.

    Franziska Müller,1985 aus Krefeld. Studierte an der AbK Stuttgart und an der ASP Warszawa (Polen) Produktdesign und beendet jetzt ihr Studium an der Universität der Künste Berlin.

    Thermoformed_bodies

     

     

    _Felix von Seefranz - Busy

    Oma Schmitt ist Witwe und die wahrscheinlich geschäftigste Frau der Stadt. Als selbstständige Unternehmerin hetzt sie trotz ihres Alters mit sprudelnder Dynamik und  unermüdlichem Antrieb von Termin zu Termin, von Telefongespräch zu Telefongespräch. Dabei hinterlässt sie bei den Menschen einen so souveränen und respekteinflößenden Eindruck, dass die meisten ihre Präsenz als Bereicherung empfinden. Bis zu jenem Tag, an dem ihre ständige Betriebsamkeit plötzlich in Frage gestellt wird. Nun wird klar, dass Oma Schmitt sich eine Phantasiewelt geschaffen hat, um vor der einsamen Realität entfliehen zu können.

    Felix von Seefranz, geboren 1986 in Berlin, ist seit 2006 freischaffend in der Filmwelt tätig und realisiert Kurzfilme, Musikvideos und Werbung als Regisseur und Kameramann. BUSY ist ursprünglich als Bewerbungsfilm für ein Regie-Studium an den Hochschulen entstanden, wo die Bewerbungs-Kommissionen den Film durchweg ablehnten. Inzwischen hat BUSY mehrere internationale Preise gewonnen und das Prädikat „Wertvoll“ erhalten.

    Busy

     

     

    _Lilo Viehweg - Artikel 7

    Das Regiem hat mit dem Gesetzesartikel Nr. 7 den fundamentalen Neo-Animismus verboten. Dessen Anhänger müssen ihre Religion jetzt im Geheimen ausüben. Sie glauben, dass jedes Ding, das sie umgibt, eine Seele besitzt. Die Geister der Ahnen leben in allen Gegenständen weiter und müssen ständig durch aufwendige Zeremonien beschworen und besänftigt werden.

    Lilo Viehweg, 1983 in Berlin geboren, 2005 bis 2008 Studium Industriedesign an der Burg Giebichenstein in Halle, seit 2008 Studium Produktdesign an der Universität der Künste in Berlin. Im Laufe ihres Studiums sind mehrere kleine Filme entstanden, die ihre Konzepte im Produktdesign erzählen und unterstützen. „Artikel 7“ ist ihr erstes rein filmisches Projekt.

    Artikel7
     

     

     

    _Daniel Kötter und Hannes Seidl

    Daniel Kötter und Hannes Seidl arbeiten seit 2008 intensiv zusammen. Gemeinsam haben sie mehrere Bühnenarbeiten (Falsche Arbeit 2008, Falsche Freizeit 2010, Freizeitspektakel 2010), installative Arbeiten (versch. Arbeiten im Atelierfrankfurt 2009, Galerie 2010, Festessen 2010 zusammen Mit Kathinka Walter und Friederike Meese, Treppe 2011) und Film (Film für übers Sofa 2009, Anschlussfilm 2009) erarbeitet. Ihre Arbeiten wurden auf internationalen Festivals gezeigt (Freizeitspektakel auf der Biennale di Venezia, Musicadhoy Madrid, Zukunftsmusik Stuttgart, Ultima Oslo sowie beim Warschauer Herbst; Film für übers Sofa u.a. beim Optica Festival 2009, KunstFilmBiennale Köln, Kunstfilmtag Düsseldorf, Bolzano Short Film Festival (best experimental shortfilm), emaf Osnabrück).

    Daniel Kötter, geb. 1975, lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin als Regisseur und Videokünstler mit besonderem Interesse an Mehrkanal-Videoinstallationen und alternativen konzertanten Formaten.
    Seine Arbeiten thematisieren und changieren zwischen verschiedenen medialen und institutionellen Kontexten und verbinden Techniken des strukturalistischen Experimentalfilms mit dokumentarischen und raumgestalterischen Ansätzen. Sie wurden auf zahlreichen internationalen Film- und Videokunstfestivals, in Galerien, Theatern und Konzerthäusern in Europa, USA, Mexiko und Nigeria gezeigt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Zusammenarbeit mit Komponisten und Choreographen.
    Mit der Bühnenbildnerin und Videokünstlerin Constanze Fischbeck erarbeitete er 2008 die 7-Kanal-Installation "Benzin. A reconstruction of exchange systems in Lagos" (Haus der Kulturen der Welt Berlin) sowie 2010/11 das Film-/Kunst- und Performance-Projekt "staats-theater: Lagos/Teheran/Berlin" (Mousonturm Frankfurt, Rautenstrauch Joest Museum Köln).

     
    Hannes Seidlgeb. 1977, lebt in Frankfurt a.M. Er studierte Komposition bei Nicolaus A. Huber, Th. Neuhaus und Beat Furrer. Er schreibt für Soloinstrumente, Ensembles,  Chor, Orchester, Musiktheater, Installationen, Liveelektronik und Tapemusic.

    Seine Arbeiten entstanden u. a. am IRCAM (Paris), im Centro di Solonogia e di Calcolo (Padova), im ZKM (Karlsruhe), im elektronischen Studio der AdK (Berlin) und im IEM (Graz). Hannes Seidl erarbeitete seine u.a. mit dem HR Sinfonieorchester, Ensemble Oriol, den Neuen Vocalsolisten, Ensemble Modern, KNM Berlin, Klangforum Wien, den Neuen Vocalsolisten und dem Ensemble Intégrales.

    2002 gründete er zusammen mit Maximilian Marcoll das Elektronikduo dis.playce mit dem er seit dem regelmäßig auftritt. Er ist Mitbegründer von stock11.de – Label für aktuelle musik.

    Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Stipendienpreisträger der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 2002, Stipendiat der Akademie der Künste Berlin (2002/ 2003), des DAAD (2003/ 2004), Preisträger des Wettbewerbs Impulse 2005 und des Kompositionswettbewerbes des Bremer Landesmusikrates 2006.

    2008 entstand zusammen mit dem Regieteam Herbordt/ Mohren das Musiktheater „Von Mücken, Elefanten und der Macht in den Händen“ dass an der Oper Bonn Uraufgeführt wurde. Im August 2009 Jahres erschien die CD „Musik für übers Sofa“ in der Reihe edition zeitgenössische musik bei WERGO.

     

    _maik teriete

    hier einen tabellarischen einblick in sein leben und wirken..

     

    1975 geboren in ringenberg [niederrhein]

    1996 - 2000 studium der kreativen therapie in nijmegen [niederlanden] 

     

    Ausstellungen (Auswahl)

    2005 'wundertüte - die kunst in tüten' | galerie obrist [gam] | essen

    2008 ‘my view‘ | galerie dörrie*priess | berlin

    'ist das ein frosch?' | tmp.deluxe | berlin 

    'paperpool' | galerie dörrie*priess | hamburg 

    2009 'am eigenen leib' | plattenpalast | berlin 

    2010 'raummessen' | sandkasten | münchen

    2011 'andererseits' | schwules museum | berlin 

    und nun bei uns im b&e bis zum 1. dezember  

     

    _kenneth hujer

    wenn wir ihn richtig verstehen, dann ist kenneth hujer vor allem träger seiner kamera: rollei prego 145. ein grauer plastikapparat mit motorzoom, der die bilder mit dem aktuellen datum versieht und die feste größe seiner arbeit darstellt. so begreift er sich nicht als professioneller fotograf mit der obligatorischen standardausrüstung, sondern als einer, der seine umgebung beobachtet und in standbildern festhält. was er dadurch erfasst, hilft ihm einen begriff, begriffe davon zu bekommen, was ihn umgibt. seine arbeiten können somit als ein verbildlichter forschungsprozess gelesen werden, der auf jeden fall in naher zukunft noch nicht enden soll. 

    neben seinem fotojournal, welchem eine auswahl für den fotokatalog 11 15' 10 - 8 27' 11 entnommen wurde, verarbeitet er gedanken schriftlich auf asciugamano und macht postrockmusik unter dem namen jenana mit drei weiteren herren, die er sich aus seinen hamburger zeiten behalten hat. und abgesehen von all diesen aktionen studiert er nach absolviertem bachelor an der freien universität berlin philosophie im master in rom, wo er sich mit der italienischen sprache streitet und wohl auch die kommenden jahre anzutreffen sein wird.

    wir wünschen ihm viel freude dabei und warten auf mehr von oben geschildertem, b&e.

    Kenneth_hujer

    _owen mundy

    Owen Mundy is an artist, designer, application developer, teacher, and researcher.
    He was a photographer in the US Navy and has a BFA in Photography from Indiana University and an MFA in Visual Arts from the University of California, San Diego.
    He is based in Tallahassee, FL, where he is an Assistant Professor in the School of Art and Design at Florida State University. In 2010–11 he will be based in Berlin, Germany on a DAAD Fellowship. His work has been shown at Transitio_mx 03 in Mexico City, the California Center for the Arts in Escondido, CA, compactspace in Los Angeles, Golden Thread Gallery in Belfast, APEXART in New York, the Sarai Media Lab in New Dehli, and AC Direct Gallery, in New York. In 2002 he co-founded the nonprofit arts organization, Your Art Here, in Bloomington, IN. He served as a co-director until 2005, working with artists and local schools, engaging the larger community by putting art in public spaces usually reserved for commercial messages. He has served on their Board of Directors since 2007. In 2004 he founded yourarthere.net, a web hosting co-op for artists. He continues to be actively involved in both projects.

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    “Nothing now distinguishes the function of the weapon and the eye; the projectile’s image and the image’s projectile form a single composite.”
    —Paul Virilio in “War & Cinema”

    A Single Composite is a kinetic installation and multi-projection/viewing apparatus consisting of one 100cm wide film strip stretched, twisted, and looped through multiple spaces by reconstituted digital printer chassis. This cinematic enterprise, a sprawling film through which declassified and other found reconnaissance footage is projected on walls, ceilings, and floors, forms a series of individual moments of surveillance and implied violence.

    You can see a video of a small study online here.

    _michael ebert-hanke

    Bild9

     

    Michael Ebert-Hanke (*80, hamburg) hat bei Dirk Reinartz und Peter Hendricks in kiel Fotografie studiert. Seitdem lebt er in Berlin und macht Filme aus Text und Bild.

     

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    Im Folgenden der eMail-Verkehr vom 1.1.11 zwischen Michael Ebert-Hanke (Regie) und MB80 (Schnitt):

     

    MB80: Es fehlt eigentlich nur noch die Musik, dann sind deine Filme ziemlich komplett. Denkst du du wirst irgendwann 'richtige' Filme machen?

     

    M.E-H: Ist halt so die Frage, ab wann ein Film dann richtig ist oder sich richtig anfuehlt. Ich wuerde gern so richtiges großes Kino machen - wo die Kunst nicht das ist worum es geht,

    sondern die Geschichte, wo alles Kleine so richtig toll ist aber sich nicht wichtig nimmt und die Sache einen mitreißt wie bei Klick - aber ich glaube nicht, daß das meine Staerke ist.

    Trotzdem denke ich schon, dass es bald mal was geben wird, wo Bild und Ton fest zusammengegossen sind auf 'ner Zeitleiste - ob nun mit Musik, Krach oder Sprache sehen wir dann.

     

    Welche Musik haette 'A Gun...', haette er eine Tonspur? 

     

    Groeßenwahnsinnig ideal gedacht - einen Soundtrack von Morricone und Earth, denen Freddie Mercury als Geist erscheint und ihnen raet mit Helga Pogatschar zusammenzuarbeiten.

    Ein Duett von Scout Niblett und Mike Patton faend ich auch toll. Aber es gibt ja gar keinen Soundtrack.

     

    Koennte man sagen, dass 'A Gun...' eine Geschichte hat? Wenn ja, wovon handelt sie?

     

    Ja, klar es gibt eine Geschichte - aber keine die man gut zusammenfassen kann. Ich glaube die Geschichte entsteht da irgendwie in den Zwischenraeumen der Dinge,

    die mich beim Schreiben interessiert haben und wenn ich die aufzaehle denkt sich jeder sofort einen Plot:

    Schoepfung und die erste Atombombe, Adam und Eva, die Venus im Pelz, Antonioni, Enigma und der Kalte Krieg. Kabbala, Zahlen und Turing, Gibson, Material fuer Kleidung,

    Salz und Gin, Pomade, Sex und Nylon (...)

    Pathos total und sehr stereotyp.

     

    Spielt es eine Rolle, dass die beiden Teile, Bilder und Text bzw. Geschichte unabhaengig voneinander entstanden sind? Waere das auch etwas, was dich bei einer schon fest zusammengegossenen Variante interessieren wuerde? Du hattest immer wieder auch von Overdubs erzaehlt, von Nachvertonungen und von Verschiebungen von Ton und Bild? Oder waere das dann zu sehr 'Kunstfilm'?

     

    Ja, es spielt eine Rolle - ich glaube es ist fuer mich gut so zu arbeiten. Ich muss mir immer auf die Finger schauen, dass ich die Sachen nicht tot idealisiere, denn wenn ich's richtig gut finde ist es meistens knapp dran vorbei. Wenn die Teile in sich gut sind, aber nur unter Spannung passen, ist es herrlich - dann ueberrascht es mich und ich muss es nicht erklaeren koennen.

    Die Sache mit den Overdubs kommt - ich habe da einen neuen Text den ich einsprechen lasse und dann gehe ich mit Bildern drueber auf der Zeitleiste.

    Solang es Spass macht kann es dann ja auch Kunstfilm sein - Videokunst find ich aber scheiße.

     

     

    _maike zazie

    Regentropfen03

    zazie von einem anderen stern ist maike zazie matern, die unkonventionelle klavierkompositionen schreibt und vertont. klassische schule geht bei ihren werken zusammen mit beseelten geräuschen, die wir alle kennen, aber auf diese weise womöglich noch nicht wahr genommen haben. in den wenigen, reduzierten texten spielt die melodie der verwendeten sprachen schwedisch und deutsch eine große rolle. ihre klangwelten gleichen dabei einem elektro-akustischen tagtraum im starken kontrast zum schnellen rhytmus eines großstädtischen lebens. das debütalbum regen:tropfen erscheint im frühherbst 2010 auf drifting falling.

    am samstag den 4.12 wird sie ab 20.00 uhr ein akustisches solo konzert an unserem piano geben.

    _weil' auf mir, du dunkles auge

    Ravi_river

    weil' auf mir, du dunkles auge
    Mario Asef, Jeremiah Day, Klara Hobza, Daniel Seiple and Erik Smith

    eroeffnung/opening oct 23, 7pm, performance 9pm
    ausstellung/exhibition: oct 24 - dec 11, 2010, m-f 4pm-2am, s-s 11am-3am oder nach absprache/by appointment

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    Mario Asef
    Prothesen10-klein
    Raumprotesen (2009-) Public space is characterized by its vibrancy and constantly morphing appearance. Such changes often leave behind the structural remains of a past function that are excluded from newer building plans. They are remnants now converted into seating or meeting points for young people of all social classes. These non-categorized elements of urban public space are designated here as “Raumprothesen” (spatial prosthetics) and declared design worthy.
    In this vein, a Raumprothesen has been developed for bauerundewald’s project room, which, once installed, can be seen as a unified extension of the existing architecture and serves as a meeting point for Berlin’s street musicians as well as other users. If functions as improvised seating that endeavors to portray social space on a symbolic level as the ideal location for co-existence.
    The idea is to generate a contextual shift in how cultural output is valued, whereby cultural producers and cultural consumers engage one another according to a different set of rules. Both visitors and musicians interact with the space on a physical level. Beer bottles, cigarettes, and other litter left over from the opening night won’t be cleared away but will become the trace evidence of an earlier social interaction and incorporated as part of the existing installation.
    Accordingly, the Prothesen will erode until completely disintegrated. Symbolic social space and its aestheticizing can no longer be sustained and therefore disintegrates under the banal, everyday use of its function. At the end of the exhibition the remnants of the event will be installed in public space—a space will be formed that will freely serve other purposes.

    Mario Asef studied architecture and art in Argentina, Germany, and England. His work has been exhibited worldwide, most recently at Kasa Galerie (Istanbul 2010), Abandoned Gallery (Malmö, Sweden 2009) SSamzie Space (Seoul 2009). Recent museum exhibitions include Hamburger Kunsthalle, Villa Merkel, Kunstlerhaus Bregenz (Austria), and the Akademie der Künste Berlin. His videos, photographs, sound installations, and interventions in public space deal with architectonic as well as sociopolitical questions and confront issues related to their spatial representability. With a detached sense of irony they seek to make legible the "immaterial, invisible" architecture of the social sphere. 

    Image: Raumprothesen (detail), installation Arttransponder, Berlin, 2009.
    www.marioasef.net
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    Jeremiah Day

    Born3scans

    Untitled Performance - In 2008, Erik Smith and Jeremiah Day visited and revisited the Hansaplatz station, a semi-ruined vision of Berlin's possible future, Day making a series of clandestine performances with Smith photographing. Mario Asef's Raumprotesen in bauerundewald’s project room will be appropriated as a context for transferring this line of investigation into a new piece.

    Jeremiah Day graduated from the art department of the University of California at Los Angeles in 1997 and lived and worked in Los Angeles until moving to Holland in 2003 to attend the Rijksakademie. His work has been included in Manifesta 7, and in group exhibitions at Kunstverein Hannover, Kunstlerhaus Stuttgart, and Autocenter in Berlin. His ongoing collaborative work with Simone Forti will be presented in an exhibition and performance series this winter in the Goethe Institute’s New York project space Ludlow 38.

    Image: Lane Markers - Former Checkpoint, Former Used-Car Lot, Future Lidl, Bornholmerstrasse

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    Klara Hobza
    Starlings
    Nay, I'll Have a Starling (since 2005) - “Nay, I'll Have A Starling” is Klara Hobza's most extensive body of work. In progress since 2005, it is based on the following story.
    In 1890, Eugene Schieffelin and the Acclimation Society of North America decided to bring all the birds mentioned in Shakespeare's plays to the USA from Britain. Among them were 60 European Starlings (Sturnus vulgaris), because Shakespeare had mentioned them in Henry IV: "Nay, I'll have a starling shall be taught to speak nothing but Mortimer…" (Part I, Act 1, Scene 3).
    The birds were released in New York City's Central Park, and their first nest was found on the roof of the American Museum of Natural History. Since then, the European Starling has spread very successfully in North America, and today we count over 200 million. Note that there are only 300 million starlings worldwide, and in Europe their populations are on the decline. Many regard the European Starlings as pests for destroying crops and stealing native species' nesting cavities. They are colonial breeders that are considered aggressive and noisy--an invasive species.
    In her role as a European, Klara feels guilty about the trouble the European Starlings are causing. She decided to capture 60 Starlings in Central Park, send them back to England, and release them in Buckingham Palace Park.
    Klara has been working on this subject since summer 2005. She has produced a large variety of works on the topic, spanning the genres of video, installation, performance, magazine intervention, illustration, and performative lectures. Each of these works represent a stage where Klara found herself while trying to fulfill her quest.  As of today, she still intends to continue her project until all 60 starlings are back in London. 
    The body of work orbiting around the task of "Nay, I'll Have A Starling" is essentially a fable, exploring topics like immigration and the ownership of land and nature. 

    Klara Hobza was born in Plzen, Czech Republic. She received her education and artistic training in Germany, England, and the United States. Klara moved to New York City as a DAAD fellow in 2003, and lived and worked there until she moved to Berlin, Germany in October 2009. Klara earned a Master of Fine Arts (MFA) from Columbia University in 2005.
    In New York, Klara worked with institutions such as the SculptureCenter (Make It Now, 2005), the Socrates Sculpture Park (EAF, 2005), and the Public Art Fund (In the Public Realm, 2008 – 2009). 
    Klara was awarded the SculptureCenter Prize in 2005, the Fellowship in Cross-Disciplinary/ Performative Work from the New York Foundation for the Arts (NYFA) in 2007, the 2009 DIVA residency stipend in Copenhagen, Denmark, and, most recently the “ars viva” award by the German Cultural Fund of BDI.
    Klara’s first art book, The New Millennium Paper Airplane Book, was published by the Public Art Fund in 2009, and its second edition is currently distributed by D.A.P.
    Klara Hobza's first solo show took place at Galerie fuer Landschaftskunst in Hamburg, Germany (2009) who since then represents her.
    Coming up, Klara will participate in shows at SALT Beyoglu, Istanbul and at Kunstmuseum Stuttgart (both 2011).

    Image: Nay, I'll Have a Starling, 2009.


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    Daniel Seiple 
    04_dsc_0219

    Ravi River Project - The Ravi, also known as “The River of Lahore,” is situated on the eastern bank of the city. I asked the driver to take me to the river, in hopes of finding an oasis amidst Lahore’s intoxicating pollution, density and class inequality. What I found was a depository of the city’s runoff. The air, a dark smog, the highway audible in the background, and the river, 25% of its natural height, was thick black. Cattle drank from its edge and young boys took a dip. I found an old boat buried in the bank. For 50 €, I hired 5 guys for 5 hours, and a truck, to deliver the boat and its dirt to a pristine gallery in the center of the city.

    Daniel Seiple is an American artist based in Berlin. He has exhibited worldwide at museums, galleries, festivals, and in the streets. He was a 2009 artist-in-residence at ARCUS, Japan. He is the founder of Homie, a one-room exhibition space in his apartment (Berlin, 2005-09), and co-founder of the artist collectives, the E-Team (2000-02) and Skulpturenpark Berlin_Zentrum, in which he has worked since 2006 as curator, artist, writer and activist and in other contexts, including the Werkleitz Festival (Halle/Saale, 2010), Vasl Arts (Pakistan, 2008) and the 5th berlin biennial for contemporary art (2008). A comprehensive catalog of Skulpturenpark Berlin_Zentrum was just published by Walther König Verlag. 

    Image: Ravi River Project, Lahore Pakstan, 2009.
    www.travelhome.org 

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    Erik Smith

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    Naked Cities (2010-) Berlin is in a state of accelerated flux. New development is rapidly filling in many of its remaining vacant lots, driven by the forces of real estate speculation and market demands. In the process, traces of an even earlier version of the city - the unseen foundations, cellars, and underground corridors buried within such empty lots - are being dug up to make way for a Berlin of the future. The effect is a kind of 'double-erasure': of the city's negative spaces as well as the concealed traces of the past they contain, and which we can no longer see.
    For this project, images of these transitional zones - sites undergoing development where such buried layers have been temporarily exposed - are photographed, enlarged, and then pasted billboard-like to the facades of various structures around the city. The idea is to evoke a life-cycle of architecture by conflating existing buildings with scenes of structural decay, and to spotlight these processes via the power and potential oddity of a random encounter with an image from the surrounding environment; not only are passersby confronted with pictures of a city 'laid bare' but, when viewed around the city, the images are themselves stripped of any context or authorship.
    Naked Cities also takes its cue from the 1957 Situationist work The Naked City, a 'map' of Paris that sought to chart the city's character according to sudden changes in atmosphere or sharp divisions in psychological climates. Rooted in the notion of the dérive, the Situationist practice of passing through urban spaces while observing "the precise laws and specific effects of the geographical environment, whether consciously organized or not, on the emotions and behavior of individuals" (Debord), The Naked City was also a critique of the homogenizing forces of capitalism, which, at the time, were steadily wearing away at the remaining rifts in Paris' urban fabric. Picking up on these themes in Berlin, Naked Cities seeks to chart similar locations of urban developmental creep, and, in placing these images around the city, to provide their own moments of rupture for those who happen upon them.

    Erik Smith studied comparative literature and art in the US and Italy and has lived and worked in Berlin since 2002. His work has been exhibited in solo and group exhibitions at galleries throughout Europe and the US including Kapinos Galerie, Berlin, Magnus Mueller Galerie, Berlin, Pierogi, Brooklyn/Leipzig, and Rena Bransten Gallery, San Francisco. Recent museum exhibitions/projects include Black Mirror, Arsenic, Lausanne, Switzerland, Who, Among You, Deserves Eternal Life?, In Practice Projects, Sculpture Center, LIC, New York, and The Ghost of James Lee Byars Calling, de Appel Center for Contemporary Art, Amsterdam. He is currently working on a large-scale outdoor project on the city and memory titled Buried Sculpture, to be exhibited next year at Skulpturenpark in Berlin.
    Image: Naked Cities, placed image, 2010
    www.eriksmith.de

    _dis.playce

    Ha

     

    dis.playce ist eine 2001 von maximilian marcoll und hannes seidl in essen gegründete kollaboration. die künstler arbeiten in vielfältigen formen konzeptuell und experimentell elektronisch. neben verschiedenen aufnahmen sind sie seit 2003 mit zahlreichen auftritten im in- und ausland vertreten.

    unmittelbar im anschluss an ihre performance "fasern" in der akademie der künste erscheinen dis.playce am freitag den 17.9 um 23:59 zu kurzem konzert und längerer after show party im bauer&ewald.

    _mark formanek

    Standard_time_rotterdam

     

    mit standard time hat er berlin und jüngst rotterdam durch vierundzwanzigstündige dokumentationen mit dutzenden bauarbeitern und holzbrettern lebendig scheinende, die zeit selbst konstruierende uhren gegeben.

    in vielfältigen formen befragen seine arbeiten rolle und stellung des künstlers, den begriff des kunstwerks sowie den prozess von kunstwerdung. er ist bekannt als leidenschaftlicher sammler und archivar verlorener gedanken, verpasster chancen und vergessener träume; er findet sie, flüstert sie uns ein oder lässt uns in ihnen blättern, zerstreut uns mit kleinigkeiten, die sich schlussendlich als geheimnisvolle große utopie entpuppen. 

    1967 in pinneberg geboren. studium der freien kunst an der kunstakademie münster [1988 - 1995], meisterschüler von ulrich erben [1993], akademiebrief [1995], chelsea college of art and design london [1996] mark formanek lebt und arbeitet in berlin. 

    er wird vom 4. september bis 16. oktober 2010 im bauer&ewald zu sehen sein.